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The Vacuum sucks!

Mit Pauken und interstellaren Trompeten veröffentlicht: The Vacuum von David Proctor, eine klassisch-futuristische Weltraum-Detektivgeschichte mit jugendlichen Hauptdarstellern und einem phänomenal preiswert arrangierten und dennoch außerkörperliche Erfahrungen begünstigenden Soundtrack von mir selbst.

Geschichte lautet wie folgt: Leo und Averie, Studenten des Planeten Aberdeen, befinden sich auf der Reise zurück auf ihren Heimatplaneten Whitefall. Diese beiden Planeten liegen höchstwahrscheinlich im Sonnensystem Vancouver, aber das ist nur eine Mutmaßung meinerseits. Jedenfalls war ein temporär um eine Passagierkabine erweitertes Frachtschiff die günstigste Wahl für die Überfahrt. Kostenpunkt waren wohl ca. 60 Hypox-$, aber das ist wiederum eine Mutmaßung meinerseits.


Geschäftiges Treiben oben auf der Brücke

Bevor noch weitere relevante Details zur interstellaren Raumfahrt erläutert werden können, vernimmt man aus heiterem Himmel (aus heiterem Weltraum?) zwei markerschütternde Explosionen, und es wird schnell eines klar: Hier kann man höchstens sich selbst trauen, sonst ist man des Todes fette Beute.

Aber genug der Widerworte geborsten, das Spiel ist einfach fabelhaft (das kann ich nach knapp 209 Stunden Betatest mit Fug und Recht behaupten) und existiert sogar in einer deutschen Übersetzung von Michael Stein, die gleich mit einbegriffen ist (wobei ich natürlich jedem, der die englische Sprache beherrscht, in möglichst abgedroschener Bildungsbürgermanier zum Original rate. Und das Buch ist sowieso besser als das Spiel zum Film.)

Fakten:

  • Komplex verzweigte Storyline, in der alles jeden und der eine den anderen beeinflusst.
  • 17 verschiedene Möglichkeiten, das Spiel erfolgreich zu beenden
  • mindestens 5 Möglichkeiten, seine Beziehung zu ruinieren
  • mindestens 9 Midi-Musikstücke, von denen jedes einzelne besser ist als eine nächtliche Autopanne im Sauerland
  • Innovatives One-Click-Interface mit revolutionärer links-rechts-Invertierung und sinnvoller Verwendung des ewigen Stiefkindes Leertaste

    Also, Bühne frei für The Vacuum!

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